Fahren mit DCT im Winter

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Hundatwassa
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Fahren mit DCT im Winter

Beitrag von Hundatwassa »

Hallo Leute!

Ich weiß nicht, ob es euch auch so geht bzw. ob das die letzten Winter auch so war... auf jeden Fall, ist es heuer manchmal schon mühsam :heulen: na gut, so schlimm ist es auch wieder nicht :mrgreen:

Worum geht es: wenn das Moped draußen in der Kälte steht, dann lasse ich zwar vor dem Wegfahren den Motor 2 Minuten laufen bis ich Helm und Handschuhe angezogen hab, aber das dürfte nicht genügen, um das Öl auf Temperatur zu bringen. Bei einem Motorrad mit konventioneller Kupplung wäre das auch wurscht, bei der DCT ned, denn das verhält sich dann sehr bockig. Am besten ist es, wenn man nur ein kurzes Stückerl vorfahren will, also ein paar Meter, denn dann stirbt einfach der Motor ab :lach: kommt wohl daher, dass die Kupplung nicht ganz trennen kann :ka:

ich weiß nicht, ob mir das die letzten Winter auch passiert ist, aber ich glaube nicht. Ok, das Moperl hat schon 116k oben und wer weiß, ob die Werkstatt das richtige Öl reingegeben hat... initialisiert wurde die Kupplung bei 108k also ned so lang her. Wenn das Öl mal warm ist - nach ca. 3-4 Minuten - funktioniert auch alles viel besser :mrgreen: einwandfrei wird es aber erst nach 15 Minuten...

Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann berichten?!
Liebe Grüße, Emre :cool:

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Roman
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Re: Fahren mit DCT im Winter

Beitrag von Roman »

i hab ka ahnung.........aba das schreit nach hondawerkstatt und dünnem WINTERÖL, wo der Liter 39,- kostet..............oder so?????? wie bei den seltsamen Autos die heut gebaut werden............
LG vom Roman der einen Leofanten hat.........

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xrvsiro
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Re: Fahren mit DCT im Winter

Beitrag von xrvsiro »

Würd auch sagen fürn winter dünneres öl rein!
Bist halt die ausnahme mit deinen fahrgewohnheiten.
Multitool-geht nicht gibts nicht!:-)

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rosalia
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Re: Fahren mit DCT im Winter

Beitrag von rosalia »

Servus.

Ich fahre zwar im Winter nicht, jedoch kann ich auch im Sommerbetrieb ein ähnliches Verhalten der DCT bestätigen.
Beim Anfahren mit kalten Motor stirbt bei mir der Motor zwar nicht ab, aber der Kraftschluss der DCT ist die ersten 2-3 km nicht optimal. Selbst bei sommerlichen Temperaturen ist das erstmalige Anfahren mit der DCT nicht optimal. Das gibt sich dann nach 2-3 km. Bei kalten Temperaturen wird es dann schon möglich sein, dass beim ersten Anfahren die DCT den Kraftschluss so abrupt herstellt und dadurch der Motor abstirbt. Dünneres Öl könnte eine Lösung sein!

Lg, Hans

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thunder100
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Re: Fahren mit DCT im Winter

Beitrag von thunder100 »

Als aller Erstes einmal DCT RESET

SO es dann immer nach 2 Minuten so ist mag das Öl schuldsein-

Aber in DE gingen mit obigem 80% aller Probleme weg

LG

Roland
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Hundatwassa
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Re: Fahren mit DCT im Winter

Beitrag von Hundatwassa »

Danke für die Tipps!

@Thunder: mit Reset meinst du eh das Initialisieren, oder?!
Liebe Grüße, Emre :cool:

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thunder100
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Re: Fahren mit DCT im Winter

Beitrag von thunder100 »

YES Initialisieren = Kupplingsspiel Korrekt einstellen
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Hundatwassa
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Re: Fahren mit DCT im Winter

Beitrag von Hundatwassa »

Mal sehen, ob ich das hinbekomme :mrgreen:
Liebe Grüße, Emre :cool:

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Hundatwassa
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Re: Fahren mit DCT im Winter

Beitrag von Hundatwassa »

Übrigens: hab des Reseten noch nicht gewagt :baby1: will ja nix kaputt machen :mrgreen: mach in dann in den Ferien :rolleyes:

Übrigens: im Winter steigt der Verbrauch in der Stadt (10-30 Minuten Kurzstrecken) von 5,5 auf 7,0 Liter an :schock:

Übrigens: die Conti TrailAttack3, die ich oben hab sind nicht ideal für den Winter :spinner: beim wegfahren mit Reifentemperatur um den Gefrierpunkt rutscht man die ersten paar hundert Meter wie auf Eis hin und her :motz: bei trockener Fahrbahn wohlgemerkt :stress:

Übrigens: die Batterie dürfte auch schon langsam w.o. geben :pfeif: der Motor dreht sich nur mühsam und springt erst nach dem 4.-5. mal an. Und oft kann man dann garnicht wegfahren, weil der Gang ned reingeht - DCT funktioniert nicht. Aber mit einem Neustart ist das Problem sofort gelöst.
Liebe Grüße, Emre :cool:

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Re: Fahren mit DCT im Winter

Beitrag von xrvsiro »

Ist halt nicht der haupteinsatzzweck das winterfahren!

Vielleicht spinnt deshalb dein getriebe,weil du beim starten jedesmal unterspannung hast!
Multitool-geht nicht gibts nicht!:-)

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Re: Fahren mit DCT im Winter

Beitrag von frnaz »

Hundatwassa hat geschrieben:
Di 3. Dez 2019, 10:54

...nur ein kurzes Stückerl vorfahren will, also ein paar Meter, denn dann stirbt einfach der Motor ab :lach: kommt wohl daher, dass die Kupplung nicht ganz trennen kann :ka: ...

.... Moperl hat schon 116k oben und wer weiß, ob die Werkstatt das richtige Öl reingegeben hat... initialisiert wurde die Kupplung bei 108k also ned so lang her. Wenn das Öl mal warm ist - nach ca. 3-4 Minuten - funktioniert auch alles viel besser :mrgreen: einwandfrei wird es aber erst nach 15 Minuten...
Ja, das kenn ich auch so ähnlich von meiner SD06,aber ned so arg. Beim gaaanz langsamen weg fahren hoppelt das DCT wie ein Kaninchen, wenns dann nach etwa 1km warm war, ging es wieder tip top.

Habe mir dann angewöhnt, dass ich zuerst den Leerlauf einlege, also auf "N" und erst dann Zündung aus. Am nächsten Morgen geht dann das Starten mit schwacher Batterie etwas leichter. Nach dem Ölwechsel im November bei Honda und DCT neu anlernen war die Sache erledigt.

Aber ehrlich gesagt, meine ist mir nur 1x abgestorben, also echt kein Problem. Ich hab dann meine Fahrweise auch etwas geändert, nämlich ned so langsam anrollen sondern etwas deutlicher Gas geben und dann gings perfekt. Mein Eindruck ist das sie perfekt einkuppeln kann und dann fährt man. Nicht so perfekt ist es, wenn man mit kaltem Öl soooo langsam fahren will dass die Kupplung permanent am schleifen ist (das ist weniger als Schrittgeschwindigkeit, da fällt man eigentlich schon samt Moped um ;-). Wenns Öl warm ist funktioniert das deswegen perfekt weil ja in diesem Zustand das DCT angelernt wurde. Spar nicht beim Öl!

Das sind meine Erfahrungen dazu, vielleicht hilft das weiter?

LG frnaz

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Re: Fahren mit DCT im Winter

Beitrag von Ben68 »

Hundatwassa hat geschrieben:
Mi 11. Dez 2019, 21:12
Übrigens: die Conti TrailAttack3, die ich oben hab sind nicht ideal für den Winter :spinner: beim wegfahren mit Reifentemperatur um den Gefrierpunkt rutscht man die ersten paar hundert Meter wie auf Eis hin und her :motz: bei trockener Fahrbahn wohlgemerkt :stress:
Einen Big Enduro Reifen der im Sommer bei 30° und im Winter bei 0° funktioniert wird es sehr wahrscheinlich nie geben.

Im Winter dürften alle Reifen egal ob Conti, Michelin, Pirelli usw. gleich "schlecht" sein, aber logischerweise werden diese Reifen für den Haupteinsatzzweck, nämlich die europäische Mot.Saison zw. April und Oktober entwickelt.

Ein Reifen der bei 0° nicht rutscht dürfte im Sommer eine eher schwammige Sache sein.

Man sieht ja bei den Autoreifentests immer wieder dass alle Ganzjahresreifen immer in allen Belangen schlechter sind als die jeweiligen Sommer-oder Winterreifen.
Winterreifen für einspurige gibt es erst die letzten Jahre primär für Roller, die eher das ganze Jahr gefahren werden.

Da hilft halt nur ein feinfühliges Gashändchen.
Wenn du denkst, Abenteuer sind gefährlich, dann versuch's mal mit Routine. Die ist tödlich. ;-)

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Re: Fahren mit DCT im Winter

Beitrag von thunder100 »

Unter 7 Grad Lufttemperatur ( Faustregel) nimmt der grip dramatisch ab

So wir Wintertest fahren müssen ( Also AT sowieso ) dann tun wir das mit (auf der Strasse Illegal ) Renn Regenreifen.Dunlop hat uns auch 21 " gemacht

Das die mormalen guten Reifen nicht liegen** und in der Kurve haften ist noch das kleiner übel.Es bremst auch nicht

Also Vorsicht

LG

Roland

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Re: Fahren mit DCT im Winter

Beitrag von Hundatwassa »

Ja, das war mir klar, dass es keine Allwetterreifen gibt :regenschirm: aber bisher rutschte noch kein Reifen bei trockenem, griffigem Asphalt so dermaßen schnell weg :spinner: :stress: :motz:

Die letzten 100tkm bin ich mit der AT ja mit M&S Reifen (TKC70 und Pirally STR) unterwegs gewesen - und nicht nur, dass die bei kaltem Asphalt nicht einfach so herumrutschen :mrgreen: was zu erwarten ist - sie sind auch bei heißen Temperaturen im Sommer bis an die Grenzen belast- und kontrollierbar, selbst am Ring :yeah:

Bin froh, wenn die Conti bald runter sind. Dabei war ich mit den TA2 sehr sehr zufrieden, aber die TA3 sind a Witz... nicht nur wegen dem Rutschen, auch weil die Schräglage sich je nach Neigung und Haftung des Untergrunds extrem verändert :bang: im Frühjahr muss ich das mal genauer unter die Lupe nehmen... und dann kommen endlich wieder Winterreifen drauf :lach:
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Re: Fahren mit DCT im Winter

Beitrag von Ben68 »

Interessant dass es auch eine andere Meinung zum CTA3 gibt, der in den Test ja eigentlich gut abgeschnitten hat - lag das vielleicht an leichter Lokalcoloritbrille der dt. Heftl'n ? :gruebel:

Nachdem ich mit dem CTA2 recht zufrieden war (bis auf das eiern bei niedrigem Tempo) und er sein Ende erreicht hatte, wollte ich im Sommer auf den CTA3 wechseln aber wie so oft mit den Tessiegern war weder der Conti noch der Michelin Anakee Adventure bei irgendeinem Händler auch nur annähernd lieferbar, und das im Juni.

Deshalb wurde es der Pirelli Scorpion Trail 2 mit dem ich aber sehr zufrieden bin (also doch Glück gehabt) , über dessen Wintereigenschaften kann ich jedoch nichts sagen, denn unter 12° wird nicht gefahren. :frier:
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Re: Fahren mit DCT im Winter

Beitrag von Ben68 »

Möglicherweise eine neue Alternative

https://www.dunlop.eu/de_de/motorcycle/ ... RIDIA.html#/
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Re: Fahren mit DCT im Winter

Beitrag von Hundatwassa »

Ich fahr nie wieder mit Dunlop, ich hasse diese Marke, hat mich schon zwei Crash gekostet :-(

Übrigens: der Conti TrailAttack3 fährt auch mit 0,5 bar noch immer 130 auf der Tangente ohne großem Herumwanken :mrgreen: kam mir eh so komisch vor, dass das Moperl so niedrig war - ich dachte, ich wäre gewachsen :-D
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