Der Bericht...
Verfasst: Fr 17. Apr 2009, 00:47
Tag -4, Mittwoch 18. März, Wien – Bled (SLO)
Heute ist mein erster Urlaubstag, aber an ausschlafen war nicht zu denken. Gleich in der Früh machte ich mich auf den Weg, um letzte Besorgungen zu tätigen. Mein erster Weg führte mich in die nahe Papierhandlung, um meine ausgedruckten Nummerntafeln laminieren zu lassen. Da im Gelände immer die Gefahr besteht, seine Nummerntaferl zu verlieren, entschloss ich mich kurzfristig für diese Variante.
Die restliche Einkaufsliste bestand aus diversen Müsliriegeln, Obst, Batterien, Schuhbändern, Leerkassetten für den Camcorder und andere Dinge, die man erst vermisst, wenn man sie einpacken will.
Wieder daheim angekommen, wurde die Rallyekiste fertig gepackt. Es grenzt schon an ein Wunder, dass ich wirklich alles in diese Kiste rein bekommen habe. Mit Schaudern denke ich an das erste Mal, wenn ich in Marokko die Kiste auspacken muß. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich anschließend wieder alles hinein bekomme ist gleich Null!
Mit Wolfgang habe ich mir ausgemacht, dass wir uns in Bisamberg, wo mein Motorrad steht, gegen 13:30 Uhr treffen. Da ich auch am Motorrad noch Dinge, wie das Bordwerkzeug und einen Ersatzschlauch verstauen möchte, mache ich mich etwas eher auf den Weg. Während ich jeden Kubikzentimeter Stauraum auf meiner KTM mit wichtigen Teilen befülle, meldet sich Wolfgang am Handy - bei ihm wird es etwas später. Kein Problem, dadurch geht sich für mich noch ein Mittagessen aus.
Um 14 Uhr steht Wolfgang dann wie angekündigt mit seinem Dacia und der Yamaha auf meinem Hänger vor der Tür. Die KTM und meine Rallyekiste sind schnell verladen. Die Endurokleidung findet ebenfalls ihren Platz im geräumigen Kofferraum des Kombis.
Nach einer knappen halben Stunde sitzen wir beide im Auto und die Fahrt Richtung Süden beginnt. Die erste Etappe ist allerdings nicht besonders lang, denn im Süden von Wien fährt Wolfgang wieder von der Autobahn ab. Er muß noch zu einem Enduro-Laden, da er bei seinen Vorbereitungen vergessen hatte, getönte Visiere für seine Crossbrille zu besorgen.
Da der Shop quasi am Weg liegt, verlieren wir auch nicht viel Zeit und können unsere Fahrt nach Bled, wo wir Nico treffen wollen, bald fortsetzen.
Nico wollte ursprünglich mit uns gemeinsam nach Spanien fahren, doch vor rund zwei Wochen hatte er es geschafft sein eigenes Serviceteam auf die Beine zu stellen. Er bot uns aber an, dass wir bei seinen Eltern in einer Jugendherberge übernachten konnten.
Bled erreichten wir nach einer problemlosen Fahrt erst bei Dunkelheit. Erst hier merkten wir, dass die Telefonnummer, die er uns geschickt hatte, nicht stimmt. Das Problem war allerdings schnell gelöst, als Wolfgang in einem Hotel im Internet die Telefonnummer von Nico Eltern ausfindig machen konnte. Als Treffpunkt machten wir uns eine Tankstelle aus, wo Nico kurze Zeit später mit seinem Audi TT aufkreuzte. Er war allerdings etwas verwundert, dass er über unsere Ankunft von seinen Eltern erfahren hatte. Wolfgang folgte Nico anschließend durch Bled zu Nicos Elternhaus, wo wir auch gleich mit warmen Essen und kaltem Bier empfangen wurden.
Wie sich beim anschließenden Gespräch herausstellte, ist Nico letztes Jahr bei der Erg Oriental seine erste Rallye gefahren. Er gab uns viele Tipps, die recht plausibel erschienen. So warte er uns beispielsweise vor Menschen mit Fotoapparaten, die an der Strecke stehen. Dort gibt es nämlich meistens keine schöne Landschaft, sondern irgendeine besonders gefährliche oder üble Stelle, wobei er auf das nebenstehende Foto deutete... ‚Keep the rubber side down’ sag ich nur.
Während des Gesprächs kam einer von Nicos Freunden mit einer Kiste Bier herein und gesellte sich zu uns. Wir hörten uns weitere Geschichten über die Erg Oriental an, plauderten über die Tuareg Rallye und diskutierten den geplanten Verlauf bis zur Abnahme in Spanien am kommenden Sonntag.
Nach dem Pflichtbier, dass wir trinken mussten, als ein weiterer von Nico Freunden –ebenfalls mit einer Kiste Bier bewaffnet- auftauchte, gaben Wolfgang und ich allerdings W.O. und zogen uns auf das Zimmer zurück. Schließlich wollten wir morgen gegen 6 Uhr in Richtung Spanien aufbrechen...
Heute ist mein erster Urlaubstag, aber an ausschlafen war nicht zu denken. Gleich in der Früh machte ich mich auf den Weg, um letzte Besorgungen zu tätigen. Mein erster Weg führte mich in die nahe Papierhandlung, um meine ausgedruckten Nummerntafeln laminieren zu lassen. Da im Gelände immer die Gefahr besteht, seine Nummerntaferl zu verlieren, entschloss ich mich kurzfristig für diese Variante.
Die restliche Einkaufsliste bestand aus diversen Müsliriegeln, Obst, Batterien, Schuhbändern, Leerkassetten für den Camcorder und andere Dinge, die man erst vermisst, wenn man sie einpacken will.
Wieder daheim angekommen, wurde die Rallyekiste fertig gepackt. Es grenzt schon an ein Wunder, dass ich wirklich alles in diese Kiste rein bekommen habe. Mit Schaudern denke ich an das erste Mal, wenn ich in Marokko die Kiste auspacken muß. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich anschließend wieder alles hinein bekomme ist gleich Null!
Mit Wolfgang habe ich mir ausgemacht, dass wir uns in Bisamberg, wo mein Motorrad steht, gegen 13:30 Uhr treffen. Da ich auch am Motorrad noch Dinge, wie das Bordwerkzeug und einen Ersatzschlauch verstauen möchte, mache ich mich etwas eher auf den Weg. Während ich jeden Kubikzentimeter Stauraum auf meiner KTM mit wichtigen Teilen befülle, meldet sich Wolfgang am Handy - bei ihm wird es etwas später. Kein Problem, dadurch geht sich für mich noch ein Mittagessen aus.
Um 14 Uhr steht Wolfgang dann wie angekündigt mit seinem Dacia und der Yamaha auf meinem Hänger vor der Tür. Die KTM und meine Rallyekiste sind schnell verladen. Die Endurokleidung findet ebenfalls ihren Platz im geräumigen Kofferraum des Kombis.
Nach einer knappen halben Stunde sitzen wir beide im Auto und die Fahrt Richtung Süden beginnt. Die erste Etappe ist allerdings nicht besonders lang, denn im Süden von Wien fährt Wolfgang wieder von der Autobahn ab. Er muß noch zu einem Enduro-Laden, da er bei seinen Vorbereitungen vergessen hatte, getönte Visiere für seine Crossbrille zu besorgen.
Da der Shop quasi am Weg liegt, verlieren wir auch nicht viel Zeit und können unsere Fahrt nach Bled, wo wir Nico treffen wollen, bald fortsetzen.
Nico wollte ursprünglich mit uns gemeinsam nach Spanien fahren, doch vor rund zwei Wochen hatte er es geschafft sein eigenes Serviceteam auf die Beine zu stellen. Er bot uns aber an, dass wir bei seinen Eltern in einer Jugendherberge übernachten konnten.
Bled erreichten wir nach einer problemlosen Fahrt erst bei Dunkelheit. Erst hier merkten wir, dass die Telefonnummer, die er uns geschickt hatte, nicht stimmt. Das Problem war allerdings schnell gelöst, als Wolfgang in einem Hotel im Internet die Telefonnummer von Nico Eltern ausfindig machen konnte. Als Treffpunkt machten wir uns eine Tankstelle aus, wo Nico kurze Zeit später mit seinem Audi TT aufkreuzte. Er war allerdings etwas verwundert, dass er über unsere Ankunft von seinen Eltern erfahren hatte. Wolfgang folgte Nico anschließend durch Bled zu Nicos Elternhaus, wo wir auch gleich mit warmen Essen und kaltem Bier empfangen wurden.
Wie sich beim anschließenden Gespräch herausstellte, ist Nico letztes Jahr bei der Erg Oriental seine erste Rallye gefahren. Er gab uns viele Tipps, die recht plausibel erschienen. So warte er uns beispielsweise vor Menschen mit Fotoapparaten, die an der Strecke stehen. Dort gibt es nämlich meistens keine schöne Landschaft, sondern irgendeine besonders gefährliche oder üble Stelle, wobei er auf das nebenstehende Foto deutete... ‚Keep the rubber side down’ sag ich nur.
Während des Gesprächs kam einer von Nicos Freunden mit einer Kiste Bier herein und gesellte sich zu uns. Wir hörten uns weitere Geschichten über die Erg Oriental an, plauderten über die Tuareg Rallye und diskutierten den geplanten Verlauf bis zur Abnahme in Spanien am kommenden Sonntag.
Nach dem Pflichtbier, dass wir trinken mussten, als ein weiterer von Nico Freunden –ebenfalls mit einer Kiste Bier bewaffnet- auftauchte, gaben Wolfgang und ich allerdings W.O. und zogen uns auf das Zimmer zurück. Schließlich wollten wir morgen gegen 6 Uhr in Richtung Spanien aufbrechen...