Reiseplanung - wie machs't Du das?
- TwinBert
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Reiseplanung - wie machs't Du das?
Angeregt durch die diskussion im Thread Baikalsee - Sibirien Highway möchte ich mal von Euch wissen wie Ihr so an Eure Urlaube/Reisen herangeht.
Wir wollen ja heuer durch Schweden und Norwegen fahren und uns etwas treiben lassen. Wir sind zur Zeit dabei in Reiseführern von Schweden und Norwegen sowohl in Buchform als auch im Internet zu schmökern um uns erste Informationen vom Reiseland zu holen.
Das einzige was uns begrenzt ist die Reisezeit von 3 Wochen und der Rückreisetermin des Reisezuges von Hamburg nach Wien. Ansonsten hätten wir vor die Reiseführer mit zu nehmen und uns einfach durchs Land treiben zu lassen, eine grobe Route schwebt mir natürlich schon vor, die aber natürlich unterwegs geändert werden kann, je nach Interessen usw.
Wie plant ihr also Eure Urlaubsreisen.
Wir wollen ja heuer durch Schweden und Norwegen fahren und uns etwas treiben lassen. Wir sind zur Zeit dabei in Reiseführern von Schweden und Norwegen sowohl in Buchform als auch im Internet zu schmökern um uns erste Informationen vom Reiseland zu holen.
Das einzige was uns begrenzt ist die Reisezeit von 3 Wochen und der Rückreisetermin des Reisezuges von Hamburg nach Wien. Ansonsten hätten wir vor die Reiseführer mit zu nehmen und uns einfach durchs Land treiben zu lassen, eine grobe Route schwebt mir natürlich schon vor, die aber natürlich unterwegs geändert werden kann, je nach Interessen usw.
Wie plant ihr also Eure Urlaubsreisen.
- celticgrass
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Re: Reiseplanung - wie machs't Du das?
URLAUB, egal wohin, plane ich eigentlich ganz einfach.
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Alpenrouten (TIPP, WER DIE SEITE NICHT KENNT!!! das ist pflichtlektüre für jeden!!!!) anschaun
dort in der region die pässe oder gipfel nach schwierigkeitsgraden raussuchen (ab 3-4 wird interessant)
und dann einfach hinfahren und so viel wie möglich von diesen pässen abfahren.
PS: hab noch ein gutes altes NAVI für arme. (Landkarte 1:200 000) und funktioniert immer noch sehr gut!
liebe grüße
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dort in der region die pässe oder gipfel nach schwierigkeitsgraden raussuchen (ab 3-4 wird interessant)
und dann einfach hinfahren und so viel wie möglich von diesen pässen abfahren.
PS: hab noch ein gutes altes NAVI für arme. (Landkarte 1:200 000) und funktioniert immer noch sehr gut!
liebe grüße
Salzburger Peter!
Wer später bremst, ist länger schnell!
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- TwinBert
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Re: Reiseplanung - wie machs't Du das?
Mit dem "durchs Land treiben lassen" meinte ich auch das eine grobe Route gegeben ist, da ich ja ein Ziel habe (diesmal Nordkapp). Trotzdem lasse ich mir gerne noch etwas offen für "Überraschungen" die ev. unterwegs auftauchen.varakurt hat geschrieben:...Mit dem "durchs Land treiben lassen" kann ich nicht recht viel anfangen, weil ich
1. stänig die Angst hätte etwas zu verpassen und
2. wenn ich draufkömm, dass ich was verpasst haben u.U. lange Wege entstehen würden um das dann doch zu sehen.
Das mit den Übernachtungen hab ich heuer auch so vor, ein Plätzchen in einer Campinghütte oder ein Zeltplatz für 2 Personen findet sich recht rasch. Hab diese Art zu Reisen vor ca. 3 Jahren kennen gelernt mit unserem Bus und es hat uns sehr getaugt. Nur sind wir damals wirklich Planlos eine Runde durch Deutschland getourt. So nach dem Motto einmal rundherum.
Und zum Punkt "verpassen"
In 3 Wochen oder bei manchen auch weniger kann man sich sowieso nur Gustostückerln des Landes raussuchen, das ganze Land wird man in dieser Zeit nie kennenlernen. Aber da entscheidet sich bei mir auch ob ich nochmals in das Land fahren möchte oder nicht.
- TwinBert
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Re: Reiseplanung - wie machs't Du das?
@ celticgrass
Ich denk das diese super Seite jeder von uns kennt, ist wirklich eine Pflichtlektüre
Deinen Tip mit dem Papiernavi werd ich wieder beherzigen, ist mir in Kroatien passiert das der elektronische Navi ausgefallen ist...
Mit den Schwierigkeitsgraden ab 4 wirds mit Sozia und vollem Gepäck dann schon etwas heikel, die lass ich manchmal lieber aus sonst bekomm ich
Ich denk das diese super Seite jeder von uns kennt, ist wirklich eine Pflichtlektüre
Deinen Tip mit dem Papiernavi werd ich wieder beherzigen, ist mir in Kroatien passiert das der elektronische Navi ausgefallen ist...
Mit den Schwierigkeitsgraden ab 4 wirds mit Sozia und vollem Gepäck dann schon etwas heikel, die lass ich manchmal lieber aus sonst bekomm ich
- xrvsiro
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Re: Reiseplanung - wie machs't Du das?
also ich leg mir eine grosse karte vom land zu,beschliess im groben wos hingehen soll.also zb für australien perth,uluru,cape york chairns,darwin kimberleys perth.
unterwegs besuch ich die turi infos und besorg detailierte karten und werbematerial.zumeist quatsche ich mit irgendwelchen leuten unterwegs die mir die besten plätzchen verraten.
ein uraltnavi(steetpilot 3) als notfallkompass und luftlinien navigator,thats it!
jeden faszinieren andere dinge,und die ultraschwere strecke des motorradkollegen kann oft für mich zu leicht und fad geraten.am liebsten fahr ich die-you could maybe do it -strecken,die versprechen abenteuer und action und ein wenig anspruchsvolle stückerln,die zu meistern nicht jedertmanns sache ist.da fängt mein urlaub erst an-unter 2 stunden steckenbleiben rummzerren und schieben ist was für mädchen(aunahme
)
zelt hinten drauf und pennen wos der wegesrand erlaubt-das ist freiheit,wenns auch nach einer woche nicht mehr ins cafehaus gehen traust;).
aber ein campingplatz oder ein zimmerl alle wochen findet sich immer wieder!
oft hab ich aber auch das glück mit twinbert,martinbo und co auf planungsexperten zu treffen,deren navis ich mich dann chancenlos unterwerfe und erst bei:fahren sie die senkrechte felswand hinauf 50 meter bis zur strasse beginne zu quängeln.das hat manchmal auch was entspannendes,ist aber nicht ganz so spannend so mit gebuchtem camper oder hotel,aber auch schön,vor allem in weiblicher begleitung sehr zu empfehlen-was?in dem gestrüpp soll ich schlafen?da gibts sicher ameimückflederdinosaurier!
unterwegs besuch ich die turi infos und besorg detailierte karten und werbematerial.zumeist quatsche ich mit irgendwelchen leuten unterwegs die mir die besten plätzchen verraten.
ein uraltnavi(steetpilot 3) als notfallkompass und luftlinien navigator,thats it!
jeden faszinieren andere dinge,und die ultraschwere strecke des motorradkollegen kann oft für mich zu leicht und fad geraten.am liebsten fahr ich die-you could maybe do it -strecken,die versprechen abenteuer und action und ein wenig anspruchsvolle stückerln,die zu meistern nicht jedertmanns sache ist.da fängt mein urlaub erst an-unter 2 stunden steckenbleiben rummzerren und schieben ist was für mädchen(aunahme
zelt hinten drauf und pennen wos der wegesrand erlaubt-das ist freiheit,wenns auch nach einer woche nicht mehr ins cafehaus gehen traust;).
aber ein campingplatz oder ein zimmerl alle wochen findet sich immer wieder!
oft hab ich aber auch das glück mit twinbert,martinbo und co auf planungsexperten zu treffen,deren navis ich mich dann chancenlos unterwerfe und erst bei:fahren sie die senkrechte felswand hinauf 50 meter bis zur strasse beginne zu quängeln.das hat manchmal auch was entspannendes,ist aber nicht ganz so spannend so mit gebuchtem camper oder hotel,aber auch schön,vor allem in weiblicher begleitung sehr zu empfehlen-was?in dem gestrüpp soll ich schlafen?da gibts sicher ameimückflederdinosaurier!
Multitool-geht nicht gibts nicht!:-)
- spezi266
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Re: Reiseplanung - wie machs't Du das?
Ich würd fürs Erste auch das Papiernavi empfehlen.
Für Europa ist günstig Maßstab 1:200 000-300 000, weil da die kleinen Strasserl auch eingezeichnet sind. Auf Grund der Windungen und der Höhenlinien kann man schon etwas aussagen und erwarten.
Für begrenztere Gegenden gibts auch Wanderkarten, wie für LGK oder Maira-Stura etc. in 1:50 000.
Für Norwegen würd ich ersteren Maßstab wählen, weil sonst brauchst einen Tankrucksack voll mit Karten.
Eine gute Bezugsadresse ist z.B. http://www.mapfox.de" onclick="window.open(this.href);return false;
Für Australien hat es früher von BP die Road-Maps von jedem einzelnen Bundesstaat gegeben, die waren für dortige Verhältnisse sehr genau.
Dann die Popoarbeit, Reiseführer/Internet sich erkundigen, was einem gefällt.
Auch in Google-Map die vielen Bilderchen helfen ein wenig weiter.
Alles andere ist nach persönlichem Geschmack. Kultur ja, aber eine alte Burg/Museum oder Kloster genügt mir, drei in einer Region wären auch mir meist zuviel.
Die Übernachtungen überlasse auch ich persönlich dem Zufall. Fetzenvilla ist immer mit dabei. Ich glaube die skandinavischen Länder bieten sich fürs "wilde campen" geradezu an, da gibt es so ein "Jedermannsrecht" wo du im Umkreis von etwa 300m zu einem Haus campen darfst.
Wegen Grenzübergängen sollte man sich auch genau erkundigen. Alte Reiseberichte sind nicht immer auf dem Stand der Dinge. Auch in Google-Maps ist nicht immer alles eingezeichnet besonders im Osten.
Der Grenzübergang von Nikel (Russland) nach Norwegen ist auch nicht eingezeichnet.
Und Navi ist auch gut, zumindest eines das die gefahrene Strecke aufzeichnet, das man eventuell aus einem Labyrinth von Waldwegerln wieder rausfindet, und wenn im schlechtesten Fall die gefahrene Strecke wieder als Retourweg dienen muss.
Bessere Programme für Osteuropa sollten auch angeschafft werden, Map-Source ist da eine Katastrophe.
Und manchmal ist weniger auch mehr.
Man kann auch einiges dem Zufall überlassen, da ergibt sich das Abenteuer oft von selbst.
Planung ja, aber nicht bis ins letzte Detail, sonst bist du nur Sklave deiner Reise.
LG vom Spezi
Für Europa ist günstig Maßstab 1:200 000-300 000, weil da die kleinen Strasserl auch eingezeichnet sind. Auf Grund der Windungen und der Höhenlinien kann man schon etwas aussagen und erwarten.
Für begrenztere Gegenden gibts auch Wanderkarten, wie für LGK oder Maira-Stura etc. in 1:50 000.
Für Norwegen würd ich ersteren Maßstab wählen, weil sonst brauchst einen Tankrucksack voll mit Karten.
Eine gute Bezugsadresse ist z.B. http://www.mapfox.de" onclick="window.open(this.href);return false;
Für Australien hat es früher von BP die Road-Maps von jedem einzelnen Bundesstaat gegeben, die waren für dortige Verhältnisse sehr genau.
Dann die Popoarbeit, Reiseführer/Internet sich erkundigen, was einem gefällt.
Auch in Google-Map die vielen Bilderchen helfen ein wenig weiter.
Alles andere ist nach persönlichem Geschmack. Kultur ja, aber eine alte Burg/Museum oder Kloster genügt mir, drei in einer Region wären auch mir meist zuviel.
Die Übernachtungen überlasse auch ich persönlich dem Zufall. Fetzenvilla ist immer mit dabei. Ich glaube die skandinavischen Länder bieten sich fürs "wilde campen" geradezu an, da gibt es so ein "Jedermannsrecht" wo du im Umkreis von etwa 300m zu einem Haus campen darfst.
Wegen Grenzübergängen sollte man sich auch genau erkundigen. Alte Reiseberichte sind nicht immer auf dem Stand der Dinge. Auch in Google-Maps ist nicht immer alles eingezeichnet besonders im Osten.
Der Grenzübergang von Nikel (Russland) nach Norwegen ist auch nicht eingezeichnet.
Und Navi ist auch gut, zumindest eines das die gefahrene Strecke aufzeichnet, das man eventuell aus einem Labyrinth von Waldwegerln wieder rausfindet, und wenn im schlechtesten Fall die gefahrene Strecke wieder als Retourweg dienen muss.
Bessere Programme für Osteuropa sollten auch angeschafft werden, Map-Source ist da eine Katastrophe.
Und manchmal ist weniger auch mehr.
Man kann auch einiges dem Zufall überlassen, da ergibt sich das Abenteuer oft von selbst.
Planung ja, aber nicht bis ins letzte Detail, sonst bist du nur Sklave deiner Reise.
LG vom Spezi
Cats do not go for a walk to get somewhere, but to explore.
Sidney Denham
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