Polen: Masuren/Ostsee/Kaschubien
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Polen: Masuren/Ostsee/Kaschubien
Da ich letzte Woche noch in Polen war, möchte ich euch hier einige Eindrücke und Pics vermitteln.
Losgefahren bin ich am Freitag den 30. Juli etwas südl. von Krakau.
Polens Mitte gibt nicht besonders viel her, an der Weichsel herrscht Flachland vor.
Nach gut 700km meist auf Nebenstrassen kreuz und quer, ist schließlich die Seenlandschaft der Masuren erreicht.
Losgefahren bin ich am Freitag den 30. Juli etwas südl. von Krakau.
Polens Mitte gibt nicht besonders viel her, an der Weichsel herrscht Flachland vor.
Nach gut 700km meist auf Nebenstrassen kreuz und quer, ist schließlich die Seenlandschaft der Masuren erreicht.
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Sidney Denham
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Re: Polen: Masuren/Ostsee/Kaschubien
Weiter bin ich dann zum Städtchen Mikolajki gefahren, wo sich auch ein Campingplatz befindet.
Dort gibts auch einiges an Entertainment,
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Sidney Denham
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Re: Polen: Masuren/Ostsee/Kaschubien
Gut essen kann man in Mikolajki. Spezialität sind alle möglichen Fischgerichte, gebacken, gegrillt, oder auch Aal geräuchert. Danach kann man noch einer Band lauschen die irische Seemannslieder mit meist polnischem Text darbietet.
auch Piraten findet man vor
Jetzt aber genug vom intensiven Tourismus, der nächste Tag wurde zur intensiven Erkundung der Landschaft genutzt.
Die Masuren gehörten zum ehemaligen Ostpreussen, man sieht es an den alten Bauernhäusern.
auch Piraten findet man vor
Jetzt aber genug vom intensiven Tourismus, der nächste Tag wurde zur intensiven Erkundung der Landschaft genutzt.
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Re: Polen: Masuren/Ostsee/Kaschubien
Fahren kann man in den Masuren wo man will, es gibt de facto keine Schranken. Die kleinen Nebenstrassen haben Naturbelag, durch die Wälder ist der Boden eher sandig. Es sind aber immer nur kurze Stückeln dabei, die schwerer zu fahren sind. Meist geht es flott dahin, nur in den entlegenen Orten rüttelt das uralte Steinpflaster gehörig durch.
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Re: Polen: Masuren/Ostsee/Kaschubien
Faktisch überall gelangt man wieder an einen See, die meisten sind touristisch kaum erschlossen, man kann die Ruhe geniessen.
Sogar etwas zweifelhafte Dinge werden als Touristenatracktion dargestellt.
Eine im 2.WK gesprengte Eisenbahnbrücke gehört da ebenfalls dazu.
Sogar etwas zweifelhafte Dinge werden als Touristenatracktion dargestellt.
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Re: Polen: Masuren/Ostsee/Kaschubien
Das Wetter kann in den Masuren sehr wechselhaft sein. Einem schwülheißen Tag folgt ein anständiges Gewitter.
Weiter ging es auf teilweise gut ausgebauten Nebenstrassen, durch die liebliche Hügellandschaft. Als ich endlich wieder Naturboden unter den Rädern hatte, wurde ich jeh durch ein Schild gestoppt.
Diesmal aus gutem Grund. Wo das Srasserl abrupt endet, befindet sich in den Büschen dahinter die russische Grenze, der Obwod Kaliningrad, ehemaliges Königsberg, Ostpreussen. Nur mit Visum über offizielle Grenzübergänge zugänglich. Das Reich Putins.
Weiter ging es auf teilweise gut ausgebauten Nebenstrassen, durch die liebliche Hügellandschaft. Als ich endlich wieder Naturboden unter den Rädern hatte, wurde ich jeh durch ein Schild gestoppt.
Diesmal aus gutem Grund. Wo das Srasserl abrupt endet, befindet sich in den Büschen dahinter die russische Grenze, der Obwod Kaliningrad, ehemaliges Königsberg, Ostpreussen. Nur mit Visum über offizielle Grenzübergänge zugänglich. Das Reich Putins.
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Re: Polen: Masuren/Ostsee/Kaschubien
Nachdem ich mit einigem Hin und Her wieder die richtige Strasse gefunden hatte, war es nur noch ein Steinwurf bis Frombork an der Ostsee, oder am Haff, polnisch heißt es jedenfalls Zulew Wislany.
Zur Ostsee ist eine ca. 60km lange, schmale Halbinsel, eine sogenannte Neerung der Bucht vorgelagert. (polnisch Mierzeja Wislana)
Teilweise sind die Innenstädte wie z.B. in Elblag wieder im alten Baustil errichtet. Man fühlt sich in die zwanziger Jahre zurückversetzt, nur die Fahrzeuge sind moderner.
Zur Ostsee ist eine ca. 60km lange, schmale Halbinsel, eine sogenannte Neerung der Bucht vorgelagert. (polnisch Mierzeja Wislana)
Teilweise sind die Innenstädte wie z.B. in Elblag wieder im alten Baustil errichtet. Man fühlt sich in die zwanziger Jahre zurückversetzt, nur die Fahrzeuge sind moderner.
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Re: Polen: Masuren/Ostsee/Kaschubien
Mein weiteres Ziel war Hel. Ein Touristenort am Ende der Neerung westl. von Danzig. Dieses Reiseziel hatte ich mir nur ausgesucht, da es von dort eine Fähre nach Danzig gibt. Diese Stadt, an der Weichselmündung gelegen, wollte ich mit dem Fährschiff besuchen. Zum Endurofahren gibt es dort nichts, die Halbinsel ist schmal, und nur eine Strasse führt vom Beginn zum Ende dieser Neerung. Das Ende der Halbinsel wurde sehr militärisch genutzt. Heute ist alles frei und man kann in den kilometerlangen, unterirdischen Gängen spazieren gehen. Der intensiv einsetzende Regen hat mich dann auch dazu gezwungen, nur manchmal wandert man da unter der Erde nur im Kreis herum. Daher bin ich trotz der vorhandenen Militäranlagen waschelnass geworden.
Am nächsten Tag wartete schon das Fährschiff am Kai. Nicht ganz zwei Stunden benötigt es bis zur Innenstadt von Danzig. Diese ehemalige Hansestadt ist wirklich einen Besuch wert. Die Innenstadt wurde nach fast vollständiger Zerstörung im 2.WK detailgetreu wiederaufgebaut. Dutzende Marktstände säumen die Strassen. Man kann allerlei Ramsch, aber auch Bernstein und Antiquitäten ergattern.
Am nächsten Tag wartete schon das Fährschiff am Kai. Nicht ganz zwei Stunden benötigt es bis zur Innenstadt von Danzig. Diese ehemalige Hansestadt ist wirklich einen Besuch wert. Die Innenstadt wurde nach fast vollständiger Zerstörung im 2.WK detailgetreu wiederaufgebaut. Dutzende Marktstände säumen die Strassen. Man kann allerlei Ramsch, aber auch Bernstein und Antiquitäten ergattern.
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Re: Polen: Masuren/Ostsee/Kaschubien
Auch gibt es für besonders Wagemutige die Möglichkeit zum Bungeespringen vom hohen Kran. 
Hier der Kai der Altstadt mit den Speichern.
Bei der Retourfahrt kann man dann die modernen Hafenanlagen und Werften sehen. Von hier aus begann auch der Aufstand gegen die Unterdrückung durch den Kommunismus. Lech Walesa und Solidarnosz.
Hier der Kai der Altstadt mit den Speichern.
Bei der Retourfahrt kann man dann die modernen Hafenanlagen und Werften sehen. Von hier aus begann auch der Aufstand gegen die Unterdrückung durch den Kommunismus. Lech Walesa und Solidarnosz.
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Re: Polen: Masuren/Ostsee/Kaschubien
Aber auch der 2.WK begann hier offiziell mit dem Beschuss der Westerplatte.
Zurück fuhr ich dann über Kaschubien. Dieser Teil des ehemaligen Pommern wurde schon jeher von dem slawischen Volksstamm der Kaschuben bewohnt. Sie sprechen Polnisch haben aber ihren eigenen Dialekt. So gibt es auch zweisprachige Ortstafeln. Die Kaschuben benutzen sehr häufig den im Polnischen nicht gebräuchlichen Buchstaben Ö, der aber nicht wie das Ö im Deutschen ausgesprochen wird.
In diesem Gebiet gibt es auch eine Seenplatte, die aber touristisch nicht so genutzt wird wie in den Masuren. So wird ein einfacher Naturcampingplatz, wie der von Drzewicz, von der hiesigen Forstverwaltung gemanagt. Eine Rezeption gibt es nicht. Am Abend kommt der Förster vorbei und kassiert so an die 3 Euro für die Übernachtung. WC und Waschgelegenheit sind aber vorhanden.
Nur wenige Camper teilen sich ein Riesenareal. Ich habe herrlich an diesem, an einem See gelegenen, Ort genächtigt.
Am nächsten Morgen gab es dann noch eine Überraschung. Ca. 50 Meter von meiner Nächtigungsstätte, hat Napoleon Boneparte im Jahre 1810, ein Päuschen im Schatten einer Linde eingelegt, bevor er sich weiter Richtung Moskau zum verhängnissvollen Russlandfeldzug begab.
Das morgendliche Gerödel, Zeltabbau und Motorrad packen wird zur Routine. Nur ich hatte im Gegensatz zu Napoleon keine Kammerdiener.
Zurück fuhr ich dann über Kaschubien. Dieser Teil des ehemaligen Pommern wurde schon jeher von dem slawischen Volksstamm der Kaschuben bewohnt. Sie sprechen Polnisch haben aber ihren eigenen Dialekt. So gibt es auch zweisprachige Ortstafeln. Die Kaschuben benutzen sehr häufig den im Polnischen nicht gebräuchlichen Buchstaben Ö, der aber nicht wie das Ö im Deutschen ausgesprochen wird.
In diesem Gebiet gibt es auch eine Seenplatte, die aber touristisch nicht so genutzt wird wie in den Masuren. So wird ein einfacher Naturcampingplatz, wie der von Drzewicz, von der hiesigen Forstverwaltung gemanagt. Eine Rezeption gibt es nicht. Am Abend kommt der Förster vorbei und kassiert so an die 3 Euro für die Übernachtung. WC und Waschgelegenheit sind aber vorhanden.
Nur wenige Camper teilen sich ein Riesenareal. Ich habe herrlich an diesem, an einem See gelegenen, Ort genächtigt.
Am nächsten Morgen gab es dann noch eine Überraschung. Ca. 50 Meter von meiner Nächtigungsstätte, hat Napoleon Boneparte im Jahre 1810, ein Päuschen im Schatten einer Linde eingelegt, bevor er sich weiter Richtung Moskau zum verhängnissvollen Russlandfeldzug begab.
Das morgendliche Gerödel, Zeltabbau und Motorrad packen wird zur Routine. Nur ich hatte im Gegensatz zu Napoleon keine Kammerdiener.
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Re: Polen: Masuren/Ostsee/Kaschubien
Da die Mitte Polens auch westl. meiner Route in den Norden nicht viel hergab, entschloss ich mich zu einer größeren Etappe über Bydgoszcz, östl. an Posen vorbei bis nach Czestochowa (Tschentstochau)
Der Regen, und da es auf dieser Strecke wenig Übernachtungsmöglichkeit gibt, tat ein übliches dazu, dass ich etwas schneller ohne Fotoaufenthalt fuhr.
In Czestochowa habe ich dann auf dem Campingplatz, nahe der Kirche genächtigt.
Südl. von Czestochowa wird es hügeliger, und die am Vortag vermissten Kurven tauchen wieder auf.
Ab Trzebinia wird es sogar bergig.
Die polnischen Industriestädte sind nicht besonders schön anzusehen, und meiner Meinung nach auch nicht besonders lebenswert, was auch die Reiselust der Polen bezeugt. Jedes Weekend sind die Strassen zugestopft, alles ist auf Achse, weg von den schwarzgrauen Betonplatten, raus in die Natur. Sogar auf unbefestigten Pfaden ist am WE mit Verkehr zu rechnen. Polnische Allradclubs machen mit ihren Suzuki Samureis die entlegensten Platzerl unsicher.
Wer nach Polen reisen will, sollte daher von Freitag bis Sonntag die weitere Umgebung von Großstädten meiden.
Sonst gibt es viel sehenswerte Landschaft, speziell im Norden und im Süden.
Das mit den Klaugerüchten hat sich auch erübrigt. Die Twin hat nie eine Kette gesehen, das Lenkschloss hatte ich meist nicht versperrt, und bin trotzdem mit all meinen Habseligkeiten wieder nach Hause gekommen.
Do widzenia
LG vom Spezi
KONIEC
Der Regen, und da es auf dieser Strecke wenig Übernachtungsmöglichkeit gibt, tat ein übliches dazu, dass ich etwas schneller ohne Fotoaufenthalt fuhr.
In Czestochowa habe ich dann auf dem Campingplatz, nahe der Kirche genächtigt.
Südl. von Czestochowa wird es hügeliger, und die am Vortag vermissten Kurven tauchen wieder auf.
Ab Trzebinia wird es sogar bergig.
Die polnischen Industriestädte sind nicht besonders schön anzusehen, und meiner Meinung nach auch nicht besonders lebenswert, was auch die Reiselust der Polen bezeugt. Jedes Weekend sind die Strassen zugestopft, alles ist auf Achse, weg von den schwarzgrauen Betonplatten, raus in die Natur. Sogar auf unbefestigten Pfaden ist am WE mit Verkehr zu rechnen. Polnische Allradclubs machen mit ihren Suzuki Samureis die entlegensten Platzerl unsicher.
Wer nach Polen reisen will, sollte daher von Freitag bis Sonntag die weitere Umgebung von Großstädten meiden.
Sonst gibt es viel sehenswerte Landschaft, speziell im Norden und im Süden.
Das mit den Klaugerüchten hat sich auch erübrigt. Die Twin hat nie eine Kette gesehen, das Lenkschloss hatte ich meist nicht versperrt, und bin trotzdem mit all meinen Habseligkeiten wieder nach Hause gekommen.
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- twinknight
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Re: Polen: Masuren/Ostsee/Kaschubien
Super Sache! Wie lange warst du gesammt unterwegs?
...wenn man den Würgereflex unter Kontrolle hat kann man alles essen!
- quildor
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Re: Polen: Masuren/Ostsee/Kaschubien
Schöner Bericht, feine Fotos.
DANKE !
DANKE !
"mit einem netten wort und einer pistole erreicht man mehr, als mit einem netten wort allein .."
- Andy
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Re: Polen: Masuren/Ostsee/Kaschubien
Der super Reisebericht und die schönen Fotos machen Lust da auch mal hin zu Fahren...
- spezi266
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Re: Polen: Masuren/Ostsee/Kaschubien
@twinknight,
ich war von Freitag 30.07 bis Samstag 07.08 unterwegs, so etwas südl. von Krakau aus.
Von Österr. nach Krakau und retour musst du nochmals zwei Tage dazurechnen, wenn du es jeweils in einem Stück fahren willst. Ausser dem Besuchstag in Danzig bin ich jeden Tag gefahren. In den Masuren einen Tag eine Runde vom Zeltplatz in Mikolajki aus. Waren so 2000 km.
Meist habe ich mir Nebenstrassen ausgesucht, die häufig in überraschend gutem Zustand waren. Ein paar Rumpelpisten findest aber immer noch. Off-Road ist, ausser in den Nationalparks, im Norden so ziemlich alles möglich.
Das Navy ist teilweise sehr hilfreich und genau. Nur an der russischen Grenze, da endete der Trail in Brennesselstauden, und einmal in Kaschubien, da wurde der Weg zu einem aufgelassenen, schmalen, teils überwuchertem Forstweg, war es zu optimistisch.
Wenn man irgendwo Schranken vorfindet, hängen die nur in einem Zapfen, sind also ohne Schloss, und lassen sich öffnen.
Respektiere aber die Nationalparks, dort kann auch gestraft werden, wie ich von Ortskundigen zu hören bekam.
Die fahren anstatt mit 750er Supertenere, jetzt mit Fahrrädern mit Sachs-Hilfsmotor dort herum, das wird von den Behörden noch als Fahrrad aktzeptiert.
An der Küste findest du Tourismus pur, wie in Bibione vor. Zelt an Zelt, dicht gereiht. In den Masuren oder Kaschubien ist es wesentlich angenehmer.
Der Verkehr kann an den WE sehr nervig sein, wenn dann noch Baustellen dazukommen ist das Chaos perfekt.
Je größer das Auto, um so depperter ist meist der Fahrer. Was in A nur bedingt zutrifft, passt in PL genau. Konnte es leider selbst miterleben. Beschilderung ist meist ausreichend gut vorhanden.
Die Preise sind in den Geschäften um eine Spur billiger als bei uns. Bei Dienstleistungen, wie z.B Essen gehen, geht es noch etwas günstiger zu. So kann man in den Masuren im guten Lokal um 32 Zloty Hecht mit Salat speisen und ein gutes Bier dazu geniessen, das sind so über 8 Euronen.
Geldwechsel: Beim Bankomat bekommt man einen viel schlechteren Wechselkurs (1€=3,69Zl.) als in den Wechselstuben (1€=3,98Zl.). Es lohnt sich also ein paar Euroscheine mitzunehmen. Tankstellen, auch in der tiefsten Provinz, aktzeptieren alle Visa-Card. Spritpreise sind ähnlich teuer wie bei uns.
LG Spezi
ich war von Freitag 30.07 bis Samstag 07.08 unterwegs, so etwas südl. von Krakau aus.
Von Österr. nach Krakau und retour musst du nochmals zwei Tage dazurechnen, wenn du es jeweils in einem Stück fahren willst. Ausser dem Besuchstag in Danzig bin ich jeden Tag gefahren. In den Masuren einen Tag eine Runde vom Zeltplatz in Mikolajki aus. Waren so 2000 km.
Meist habe ich mir Nebenstrassen ausgesucht, die häufig in überraschend gutem Zustand waren. Ein paar Rumpelpisten findest aber immer noch. Off-Road ist, ausser in den Nationalparks, im Norden so ziemlich alles möglich.
Das Navy ist teilweise sehr hilfreich und genau. Nur an der russischen Grenze, da endete der Trail in Brennesselstauden, und einmal in Kaschubien, da wurde der Weg zu einem aufgelassenen, schmalen, teils überwuchertem Forstweg, war es zu optimistisch.
Wenn man irgendwo Schranken vorfindet, hängen die nur in einem Zapfen, sind also ohne Schloss, und lassen sich öffnen.
Respektiere aber die Nationalparks, dort kann auch gestraft werden, wie ich von Ortskundigen zu hören bekam.
Die fahren anstatt mit 750er Supertenere, jetzt mit Fahrrädern mit Sachs-Hilfsmotor dort herum, das wird von den Behörden noch als Fahrrad aktzeptiert.
An der Küste findest du Tourismus pur, wie in Bibione vor. Zelt an Zelt, dicht gereiht. In den Masuren oder Kaschubien ist es wesentlich angenehmer.
Der Verkehr kann an den WE sehr nervig sein, wenn dann noch Baustellen dazukommen ist das Chaos perfekt.
Je größer das Auto, um so depperter ist meist der Fahrer. Was in A nur bedingt zutrifft, passt in PL genau. Konnte es leider selbst miterleben. Beschilderung ist meist ausreichend gut vorhanden.
Die Preise sind in den Geschäften um eine Spur billiger als bei uns. Bei Dienstleistungen, wie z.B Essen gehen, geht es noch etwas günstiger zu. So kann man in den Masuren im guten Lokal um 32 Zloty Hecht mit Salat speisen und ein gutes Bier dazu geniessen, das sind so über 8 Euronen.
Geldwechsel: Beim Bankomat bekommt man einen viel schlechteren Wechselkurs (1€=3,69Zl.) als in den Wechselstuben (1€=3,98Zl.). Es lohnt sich also ein paar Euroscheine mitzunehmen. Tankstellen, auch in der tiefsten Provinz, aktzeptieren alle Visa-Card. Spritpreise sind ähnlich teuer wie bei uns.
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Re: Polen: Masuren/Ostsee/Kaschubien
@Captain,
ich hätte dich in Montenegro vermutet?
Bis Myslenice, also ca. 60km vor Krakau war ich mit sechs Rädern unterwegs. Hab AT und die ganze Family transportiert.
Sitzbank: Den harten Rennsessel kannst du verwenden solange du willst. Meine Touratech zieht jetzt haufenweise Wasser rein, weiß aber nicht von wo, da der Überzug ganz ok aussieht. Aber man sollte sowieso nicht soviel im Regen
fahren, bei Sonnenschein macht es noch ein wenig mehr Spaß.
Oder doch mehr südliche Ziele ansteuern.
LG vom Spezi
ich hätte dich in Montenegro vermutet?
Bis Myslenice, also ca. 60km vor Krakau war ich mit sechs Rädern unterwegs. Hab AT und die ganze Family transportiert.
Sitzbank: Den harten Rennsessel kannst du verwenden solange du willst. Meine Touratech zieht jetzt haufenweise Wasser rein, weiß aber nicht von wo, da der Überzug ganz ok aussieht. Aber man sollte sowieso nicht soviel im Regen
LG vom Spezi
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