Obwohl ich keineswegs zu den KTM-Fans zähle, und schon gar nicht nach einer RC8 gelüste, würde ich den Vortrag sehr interessant finden.
Innovationen in der Fahrzeugtechnik. Egal ob Enduro oder Supersport. Wie sowas gebaut ist und was da alles drinnensteckt ist einfach interessant. Schade, dass der Vortrag unter der Woche stattfindet.
Von Namibia sind alle Fahrzeuge, sogar die KTMs, bis auf Twigas GS1200 (der hat sich hingelegt) halbwegs heil wieder am Rückweg.
Kleine Dinge sind halt manchmal ärgerlich, sowie an Alexs BMW (Bi Em Dablju). Da ist der hintere Bremsschlauch gerissen, nagut kann vorkommen. Aber für die Befestigung dessen
halbrunde Hohlschrauben mit Miniinnensechskant zu nehmen zeugt nicht gerade von Praxis. Diese blöden Schrauben wurden nur fürs Hingucken erzeugt. Mussten Schlitz einarbeiten.
Nicht sehr klug finde ich auch, dass der Motorenbauer Rotax, einen Motor für ein Motorrad entwickelt wo der Getriebeausgang unlogischerweise rechts sitzt. Die Hinterradbremse muss dann auf die linke Seite, Betätigung ist aber rechts, so muss die Leitung sich hinter dem Motor auf die andere Seite fummeln. Manchmal ist nicht alles logisch, was die Herren Techniker so konstruieren.
Die besten Motorradbauer sind für mich nach wie vor die Japaner, da sie auch den Vorteil haben, nicht nur den Hobbybereich wie die Europäer zu bedienen, sondern auch für Dritte Welt Länder konstruieren bzw. produzieren wo das Motorrad Transportmittel ist, und mit wenig Wartung und Pflege auskommen muss.
Die neuen Teneres von Gravel Travel (Ralf Möglich) fuhren von Anfang an ohne irgendwelche Troubles in Namibia auf und ab.
Die Zeiten in denen KTM die gute, alte Pony (Ponetten) baute sind leider längst vorbei.
Spezi
Cats do not go for a walk to get somewhere, but to explore.
Sidney Denham